schindluder
09 July 2009 @ 03:31 pm
Das Haar ist ab.

Meine sorgfältig gehegte und gepflegte, fast 1 m Länge messende Haarpracht ist weg. Schön, nicht ganz, aber ich habe schon ordentlich Federn gelassen.

Ca. 40 cm Länge misst es nun, in Stufen geschnitten und mit Pony. Hatte ich als Kind das letzte Mal. LoL

Fühlt sich gut an, muss ich gestehen. Der Kopf ist so leicht, das Haar fällt viel schöner und ich muss nie wieder eine Stunde mit Waschen und Fönen verbringen. :D



Kleine Episode der Kategorie "Wohnen, wo andere die Ewigkeit verbringen - oder: Wohnen am Friedhof":

Gestern abend war ich mit meiner kleinen Tochter und dem Hund spazieren. Am Friedhof entlang. Und, es war schon dunkel.

Da kam aus dem Friedhofstor eine schwarze Katze auf uns zu gelaufen und blieb knapp 2 m vor uns stehen. Interessiert hat sie Kuhbär bei seinem kleinen Geschäft zugesehen.

Meine kleine Tochter klammert sich panisch an meinen Arm und schreit. Ich sage: "Das ist doch nur 'ne Katze." - Ihre Antwort: "Ja, aber die ist schwarz!"

Den Friedhof empfindet sie nicht als beängstigend, nur schwarze Katzen...



 
 
Current Mood: giggly
 
 
schindluder
Die Telekom beim Lügen erwischt

Tatort: x-beliebiges Telefon

Opfer: ein Splitter

Der Lüge überführt: die Telekom, vertreten durch einen Callcenter-Typen, kurz CCT



Nachgehakt bei der Telekom: Wo bleibt denn nun der Splitter?

Gegenfrage eines scheinbar müden Callcenter-Typen: Das war eine Ummeldung und ein Neuauftrag (normaler Anschluss zu DSL)?

N: Ja. Der Speedport kam an, nur der Splitter nicht.

CCT (Callcenter-Typ): Der ging dann wohl noch an die alte Adresse in die K-Straße.

N: Ahaaaaa. *verkneift sich, das "Aha!" in allzu überführender Kommissaren-Manier auszurufen*

CCT: Er wird dann losgeschickt. In die O-Straße.

N: Danke schön (du schlechter Lügner).



Und die Preisfrage lautet: Wie ist es möglich, dass der Speedport samt nach und nach eintrudelnder zugehöriger Briefpost an die neue Adresse geschickt wird (über die ganz nebenbei die Ummeldung und der Neuauftrag laufen...) und der Splitter an die alte Adresse geschickt wird?

Antwort: Das ist unmöglich, denn warum sollte man so etwas tun? Oh, und: in der alten Adresse kam nichts an, denn, da besagtes Haus noch mein Eigentum ist, habe ich jederzeit Zugang und dort lag keine Notiz von DHL, ein Paket hätte nicht zugestellt werden können, wie es übrigens beim Speedport der Fall war, der an die neue Adresse ging...

Liebe Telekom, ihr habt mich belogen.


 
 
schindluder
03 June 2009 @ 08:58 pm
Die neue Wohnung wird endlich wohnlich.

Telefon habe ich (den Apparat ;p), der Anschluss ist allerdings noch tot, da der Splitter noch im Nirvana verweilt. Nicht, dass ich vorher eine schnelle Verbindung hatte, aber eine Woche für ein Update ist doch nicht schlecht (und die Konsequenz, wenn man das Telefon der Oma entern muss)?!

Gestern und heute wurde jedenfalls das Schlafzimmer tapeziert und der Teppich verlegt. Heute kam dann das neue Bett an die Reihe (das alte Bett ist nämlich jetzt die neue Couch *g*) und es fehlt nur noch der Kleiderschrank, dann könnte im Prinzip das Schlafzimmer auch seinem Namen gerecht werden - fehlten da nicht noch zwei Matratzen und zwei Roste. Denn, man erinnere sich, das alte Bett, welches jetzt die neue Couch ist, hat Matratze und Rost noch in Beschlag. Das heißt die neue Couch, die ja das alte Bett ist, ist momentan noch das neue Bett, denn das echte neue Bett hat noch kein Innenleben.

Nur, damit das mal geklärt ist... xD


 
 
schindluder
20 May 2009 @ 08:55 pm


Unser aller Wonnenschein, Jayson Fynn, ist da!

Er kam heute zweieinhalb Wochen zu früh um 15.11 Uhr per Notkaiserschnitt zur Welt,
hat 2830 g Lebendgewicht und erholt sich momentan noch
etwas in der Kinderklinik von der plötzlichen Geburt.

Der überglücklichen Mami geht es den Umständen
entsprechend gut. Dem nicht weniger glücklichen Papi
natürlich auch. Und die Omi feiert jetzt erst mal. :-)

(Mehr Infos gibt es, wenn ich wieder klarer denken kann. *lol*)


 
 
schindluder
15 May 2009 @ 08:37 am


Gerade mache ich im Haus Zwischenstation, da bleibt doch glatt noch Zeit, einen Eintrag zu verfassen. :D

Wie gesagt, bin ich gerade hier im immer leerer werdenden Haus. Zum Duschen, um genau zu sein, denn in der neuen Wohnung habe ich noch keine (blickdichten) Vorhänge am Badezimmerfenster und es ist fataler Weise eines der Fenster, die zum Friedhof zeigen.
Nicht dass ich Angst vor dem Friedhof hätte, nein, die Lebenden sind es, die mich gruseln. Mich hat am ersten Morgen in der Wohnung doch glatt einer der Friedhofsmitarbeiter erschreckt, als ich im Bad stand, um mich fertig zu machen und er mit seiner Schubkarre keine dreißig Meter vor meinem Fenster seiner Arbeit nachging...
Also, ab ins Haus zum Duschen, bis die Vorhänge dran sind.

Was ich hier aber nicht bedacht habe ist, dass ich morgens nicht ohne Kaffee aus dem Haus gehe. Was tun, wenn man von Geschäften abgeschnitten in einem relativ leeren Haus ist? Was ich habe sind Kaffeebohnen. Was ich nicht habe ist eine Mühle. Kaltes Wasser habe ich auch, aber keinen Wasserkocher, oder Herd, um es zu erhitzen. Sogar Kaffeefilter hätte ich, aber da fehlt ja die Mühle, um die Bohnen zu mahlen. Zum Glück essen wir gerne Tiramisu.
Was das mit Kaffee zu tun hat? Na ja, für Tiramisu nehme ich aus Mangel an Espresso löslichen Kaffee, um die Löffelbiscuit einzuweichen, d.h. es ist brauchbarer Kaffee im Haus! xD

Nun denn habe ich also kurzerhand Wasser in die Kaffeemaschine gefüllt, es durchlaufen lassen, damit es kocht und jetzt trinke ich gerade eine schöne heiße Tasse Kaffee. Sogar zu Essen habe ich etwas gefunden, dank meiner kleinen Tochter, die gestern hier ihre Mini-Amerikaner vergessen hat.
So stelle ich mir einen schönen Morgen vor. :-)))))

 
 
schindluder
09 May 2009 @ 10:51 pm
Yay, umgezogen!

Alles wichtige ist in der neuen Wohnung. Küche ist eingebaut und alles wurde angeschlossen, aber wir haben beschlossen, noch eine letzte Nacht im Haus zu bleiben. Als Abschied sozusagen.

Wir hatten ja schon stellenweise eine schöne Zeit hier, seit letztem Mai (ja, seit mein zukünftiger Ex-Mann nicht mehr bei uns wohnt, um genau zu sein), aber es fehlte immer was. Was es war, weiß ich jetzt. Es fehlte ein klares Ziel. Nicht die Scheidung ist das Ziel, wie ich lange dachte, sondern neue Wege zu beschreiten, ohne dass ich wissen muss, was mich alles erwartet. Die Freiheit ist das Ziel. Eigene Entschlüsse zu entwerfen und sie umzusetzen oder umzusetzen zu versuchen.

Es war ein so schöner Umzug. Zuerst ein bisschen einschüchternd, weil ich nach der letzten Beziehung so plötzlich alleine dastand, aber auf einmal waren da Leute, die ich z.T. heute erst kennengelernt habe, die mit anpackten. Und dann wars auf einmal vorbei. Erledigt. Weggeschafft.

Tja, und das letzte bisschen (in meinem Haus siehts stellenweise aus wie auf einem Trödelmarkt) wird mit meinem Toyota-chan hochgekarrt und dann ist dieses Kapitel endgültig abgeschlossen. Was mir mehr als recht ist. Das nächste Kapitel hat sich nämlich schon geöffnet... :-)


 
 
Current Music: Bliss - Muse
 
 
schindluder
09 April 2009 @ 02:55 pm


Kurzer Eintrag, was mein Töchterlein samt Enkelsohn angeht:
Seit über einer Woche liegt sie mit verfrühten Wehen im Krankenhaus. (Sie war in der 30. Woche, was also mindestens zwei Monate zu früh war.)

Die Wehen bekam sie zum Glück, wie ich sagen muss, gerade an dem Tag, an dem ich mit ihr zum Schwangerenkurs ging, der von einer ihrer Hebammen (es ist ein Team aus vier Frauen) geleitet wurde.
Die schickte uns dann, als wir sie auf E's Bauchschmerzen ansprachen, direkt ins Krankenhaus, wo eine der anderen Hebammen gerade Dienst hatte.

Nach einer Stunde am CTG (das ist ein Gerät, das die Herztöne des Kindes und Wehentätigkeit bei der Mutter aufzeichnet) stand dann fest, dass sie tatsächlich Wehen hatte. Auf dem Ultraschall sah man dann, dass sich der Gebärmutterhals bis auf 3,2 cm abgesenkt hatte und sich direkt darüber ein Trichter bildete (in den das Köpfchen des Babys kurz vor der Geburt rutscht), sobald sie in den Unterleib presste.

Sie musste also bleiben. Mindestens für eine Woche. Sie bekam Wehenhemmer, Magnesium-Infusionen und ein Mittel, das die Lungenreife beim Kind beschleunigt - für alle Fälle.

Und nach einigem Hin und Her, das sich über ein paar Tage dahin zog, kam dann letzten Freitag die gute Nachricht, dass sich der Gebärmutterhals wieder stabilisiert hätte.

E freute sich schon. Zum einen, dass es dem Kleinen gut geht und zum anderen hatte sie die Hoffnung, bald wieder zu Hause sein zu können.
Pustekuchen.
Die Untersuchung am Montag zeigte genau das Gegenteil. Der Gebärmutterhals hatte sich wieder abgesenkt. Auf 1,8 cm (und bei Druck in den Unterleib auf 1,2 cm). Der Kopf des Kleinen lag bereit und laut Ärztin hätte die Geburt jederzeit losgehen können.
Also wurde die Medikamentendosis erhöht, Laufen blieb weiterhin strengstens untersagt und das nach Hause Gehen war sowieso vom Tisch.

Dienstag bekam sie ein Pessar zur Stabilisierung des Muttermunds und des Gebärmutterhalses eingesetzt und jetzt heißt es also weiter hoffen, dass es noch ein paar Wochen gut geht. Kräftig genug wäre der Kleine zwar - er wog bei der Untersuchung am Freitag ca. 1600 g - aber je länger er ungestört im Bauch heranreifen kann, umso besser.


 
 
schindluder
21 March 2009 @ 01:11 am
Der Umzug, von dem ich im letzten Oktober schrieb, fiel ins Wasser. Umständehalber, und zwar wortwörtlich.

Man sieht es mir zwar nicht an, aber ich werde im Juni - Oma. Tatsache. Meine Große bekommt Nachwuchs. Nicht, dass ich es nicht schon von Anfang an wusste, aber ich sah es als schlechtes Omen, so früh schon darüber zu schreiben (als Oma in spe darf ich mich auch so benehmen, oder?!).

Die ganze Familie ist natürlich aus dem Häuschen. Zuerst war es ein Schock (sie wird im Juni 16), aber die Freude hat schnell überwogen. Bei uns allen. Vor allem bei meiner Großen. In den letzten 1 1/2 Jahren hatte ich so viel Stress mit ihr, dass ich so froh bin, wie sie sich seit der Schwangerschaft verändert hat. Es ist so, als hätte ich wieder die Tochter vor mir, die ich bis Ende 2007 gekannt hatte. Nicht mehr dieses unwahrscheinlich agressive, selbstverletzende Mädchen, das sie bis vor einem dreiviertel Jahr noch war. Im Nachhinein hat sie mir Dinge erzählt, die mich das kalte Grausen gelehrt haben.
Unglaublich, aber jetzt kocht sie (und zwar sehr gut, wie ich gerne zugebe!), wäscht, putzt, etc. und alles ohne gleich wieder aufzugeben.

Aber trotzdem - das arme Kind... Der Kleine (ja, es wird ein Junge) wird das erste Lebensjahr vermutlich eine Überdosis Familie bekommen, denn immerhin hat er nicht nur Großeltern, sondern auch noch Urgroßeltern und Ur-Urgroßeltern. Von beiden Elternseiten her und, die Stieffamilien mitgerechnet, sogar noch ein paar Leutchen mehr!
Das heißt, Geschenke und Geknutsche und Backengekneife und 4711-geschwängerte Umarmungen bis zum Umfallen. Armer Zwerg.



Ansonsten läuft alles mehr oder weniger chaotisch, mit stillen Momenten dazwischen.

Wir ziehen also wieder um. In eine kleinere Wohnung allerdings, denn meine Große möchte, wenn das Baby da ist, zu ihrem Freund ziehen. Was sollen die Kleine und ich also mit einer riesigen Wohnung?!
Seltsamerweise ist die neue Wohnung dieses Mal nicht neben einer Kirche, wie die anderen davor. Na ja, fast. Eine Einsegnungshalle ist dort. Wir wohnen nämlich zukünftig neben einem Friedhof. Das heißt, auf der anderen Seite des Gartenzauns beginnen gleich die Gräber.
Ich mag das.

Tja, und dann habe ich mittlerweile auch noch ein neues Hobby für mich entdeckt. Zwei Mal in der Woche gehe ich mit meiner kleinen Tochter ins Kyudo und es macht uns tierisch Spaß! Der Sport ist toll und die Leute im Verein auch. Die Auszeit kann ich gut gebrauchen. 2009 wird noch richtig aufregend werden. :)
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schindluder
07 January 2009 @ 11:58 pm
Muuuuuuuuuuuuh ]:8) )


 
 
Current Music: Dear Friends - FF V OST
 
 
schindluder
22 December 2008 @ 11:46 am


Hmm, war ja lange nicht mehr online, ohne dass ich es gemerkt hätte. Geändert hat sich insgesamt wieder mal vieles, aber nichts, worüber ich unbedingt schreiben müsste/sollte.

Vorgestern war das alljährliche Bundesligahandballspiel der Löwen und das war traurigerweise das Schönste, was so in den letzten Wochen passiert ist.
Ansonsten gab es viel Stress mit meinem zukünftigem Ex-Mann. Mal wieder. (Eigentlich müsste er froh sein, dass ich mich von ihm scheiden lasse, so schrecklich wie er mich darzustellen versucht...). Er hat gemerkt, dass ich nun etwas kann, was ich zwölf Jahre nicht getan habe: ich habe geredet, ich habe gesagt, wie es mir geht und was er mit mir und den Kindern gemacht hat! Womöglich hat ihn das aus seinem Unschulds-Konzept gebracht. Endlich mal.



Nun denn - 2008 war ein anstrengendes Jahr und ich bin froh, dass es nun bald endet. Und eben weil es so kräftezehrend war, haben wir, um den passenden Abschluss zu finden, am Samstag innerhalb von einer dreiviertel Stunde Urlaub gebucht. An der Ostsee. Heute nacht geht es los und wenn es uns nicht zu gut gefällt, dann kommen wir am nächsten Sonntag wieder nach Hause. ;-p

Bis dahin schöne Feiertage. Wir nehmen unsere Geschenke und ein kleines Bäumchen mit und feiern am (wahrscheinlich) eiskalten Strand, aber das ist es uns wert. Wer weiß schon, was 2009 bringt...? (Ein bisschen was weiß ich ja schon und darauf freue ich mich unwahrscheinlich! :-D)